Lebensgedicht

Ein 90. Geburtstag wird im engsten Familienkreis gefeiert. Die Nichten und Neffen des Geburtstagskindes tragen das folgende Gedicht zu fünft vor; zu jeder Strophe wird mittels Beamer ein Foto gezeigt:

Der Max, unser Vater, mit Sicherheit
hätt´ er´s noch gekonnt, er hätte heut´
und bestimmt wär´s ihm sehr gut gelungen
eine gereimte Rede für dich geschwungen.

Er hat zu mir geflüstert, ich hab ihn gefragt!
Und den einen, ander´n Vers zu dir mir gesagt
drum gebe ich nun, sehr sehr heiter
die Gereimtheiten eins zu eins an dich weiter.

Neunzig Jahre sind unbeschreiblich viel
für alle von uns ein weit entferntes Ziel
und sie, sie sitzt da, als wär´ sie noch jung
und sprachlos sind wir, vor Bewunderung

Nicht ganz sprachlos sind wir, das gebe ich zu
noch sind wir zu hören, anders klingt eine Ruh´,
und so will ich deine Ohren ganz wenig nun quälen
und uns allen aus deinem Leben erzählen

In schwierigen Zeiten hast du studiert
Pharmazie hat stets dich sehr interessiert
Dein Leben hast du in der Apotheke verbracht
in der Victoriastraße, jeden Tag, oft in der Nacht

Mit deinem Bruder bist du im Geschäft gestanden
denn Ihr habt Euch immer sehr gut verstanden
Deine Liebe zum Beruf, die ist schon enorm
und die Disziplin die hält dich in Form

Um 5 in der Früh, wenn andere schliefen
und nochmals sich im Schlafe vertiefen
da stehst du schon auf und liegst nicht mehr flach
freust dich auf den Tag, denn du bist längst wach

In der Straßenbahn steht der Kontrollor
und hält dir äußerst unfreundlich vor,
für Pensionistinnen sei es wohl noch zu früh
doch du kannst dich wehren, ohne viel Müh:

Einen Pensionistenfahrschein hast du ja nicht
bist voll berufstätig und voll in der Pflicht
drum teilst du dir rechtmäßig im täglichen Wahn
mit den Schulkindern täglich die Straßenbahn

Du bist unabkömmlich, nichts geht ohne dich
denn alle sind leider sehr unordentlich
du knöpfst sie dir vor und sagst, wie es geht
es ist wichtig, sie hören´s lieber zu früh als zu spät

Den Pensionsalter-Schnitt, du hebst ihn an
weil man auch im Alter noch viel leisten kann
du bist im Geschäft mit deinesgleichen
auf deinem Mantel trägst du dein Dienstabzeichen.

Als Ferialpraktikantin hab ich´s einst versucht
und Tees eingepackt, (dabei nicht wenig geflucht).
Sie kann ganz schön streng sein, das hab ich bemerkt
das hat meinen Widerspruchsgeist dann gestärkt.

Sie ist ganz modern, das bewundern wir sehr
arbeitet am Computer, es fällt ihr nicht schwer
ein Handy hat sie, kann SMS versenden
wir sind sicher: Bald wird sie ein i-Phone verwenden.

Ei, ei, was für ein Phone? Was ist denn das?
Kann es etwa sein, dass nur zum Spass
die Straßenbahn-Kids ihre Handys stets streicheln
und der Tastatur auf diesem Wege wohl schmeicheln?

Oder aus Ordnungsliebe reinigen sie
ihr Telefon und es wird sauber wie nie
nebstbei, zur Beruhigung, dass wir uns nicht irren:
Man kann mit den Dingern auch telefonieren.

Manchmal, wenn man anruft, hat sie keine Zeit
die Nachrichten kommen, sie ist schon bereit
da haben wir manchmal schon gefunden
ganz kurz ist Tante nur angebunden

Doch anderenfalls, da freut sie sich sehr
das Telefonieren freut sie mehr und mehr
es gibt zu erzählen so viele Geschichten
mit den Neffen bisweilen und auch mit Nichten

Die Nachrichten und auch der Wetterbericht
das hört sie so gern, drum versäumt sie´s auch nicht
und was sie noch mag ist, das sag ich zunächst:
Sie liebt es wirklich, wenn es wo wächst

Man kann nämlich sagen, im Großen und Ganzen
sie liebt ihre blühenden Zimmerpflanzen
beobachtet freudig das Wachstum der Blüten
und tut sie gut pflegen und wohl auch behüten

Sie hat nie Zeit, um weg zu fahren
oder doch, ja, einmal in 20 Jahren,
da ist sie gekommen, zusamm´ mit dem Klaus
in unser damaliges Stadtrand-Zuhaus´

Ja, dieses leidige Zeitproblem
es plagt sie und es ist ihr unangenehm
die Wäsche wäscht sie, Blumen sind zu gießen
damit ungehindert weiter sie sprießen

Sie putzt, räumt zusammen, Zeit bleibt hier kaum
denn groß ist die Wohnung, Raum für Raum
Zur Friseurin geht sie Freitag Nachmittag
denn gepflegt sieht sie aus, weil sie es so mag.

Beim Baumgartner, in diesem schönen Gasthaus
da sitzt sie gern, geht dort ein und aus
weil sie Klassentreffen noch organisiert
auch das tut sie eifrig und sehr engagiert

Auch mit uns ist sie oft schon dort gewesen
fröhlich sind wir zusammengesessen
und haben über´s Leben diskutiert
wie´s früher war und wie morgen alles wird

Gebackene Melanzani isst sie gerne und oft
und selten was and´res, ganz unverhofft
auch gibt sie uns hin und wieder was ab
denn ihr Platz im Bauch, der ist manchmal knapp.

Keine Tomaten und auf jeden Fall Suppe
ein kulinarischer Fixpunkt innerhalb jeder Gruppe
Sie bestellt sich einen Apfelsaft
doch den auch zu trinken, hat sie selten geschafft

Sie gibt ihn doch viel lieber her
so trinken dann wir statt weniger mehr
Vielleicht ist es ihre Bescheidenheit
die brachte sie ganz genau so weit.

Doch nicht nur bescheiden ist sie, o nein
drin stimmen wir allgemein auch überein
ihr Herz, das ist groß, und großzügig ist sie
dafür danken wir dir, lieber heute als nie!

wir wünschen dir ein großes Stück
von der Gesundheit und vom Glück.
Im Rahmen von deiner Huldigung
bekommt du einen Korb, ich bitt´ um Entschuldigung:

Stell dir bitte vor, wir haben ein Komp(l)ott
geschmiedet und gekocht, sehr fröhlich und flott
mit viel Vitaminen, sie mögen dich stärken
bei all deinen zahlreichen weiteren Werken.

Alles Gute zum Geburtstag !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Peter feiert seinen 50. Geburtstag.

Die persönlichen Informationen dieses Lebensgedichtes wurden von zehn Freundinnen und Freunden sowie von der Frau des Geburtstagskindes gesammelt, bevor sie in diese schöne Form gebracht wurden.

Dieselben elf Personen waren es auch, die den Text am Fest gemeinsam präsentierten.
(Übrigens wurde zu jedem Vierzeiler ein Foto mittels Beamer gezeigt).

Foto: Rainer Sturm / Pixelio

....

Von Anfang an gab´s Diplomatie
sie hält sich über die Chronologie
drum woll´n nicht lang herum wir reden
und beginnen am Anfang von seinem Leben

Peter startete auf seine Weise
seine wunderschöne Lebens-Reise
das Thema 'Reise' zieht sich, so können wir sagen
durch sein Leben – so wie ein roter Faden

Und: das müssen wir so sagen
in allerfrühesten Kindertagen
ob beim Essen, ob beim Spiel
sicher war er stets im Stil

Sein Fußabdruck war damals klein
im Kinderwagen saß er ganz allein
der war selbstverständlich unmotorisiert
und zur Fortbewegung favorisiert

Denn damals hatte er schon viele
schöne, weitblickende Ziele
ein Automobil, betrieben mit Benzin
ihm damals bereits problematisch erschien

Er reiste in die Eliteschule ins ferne Wien
acht Jahre Internat sollten ihm blüh´n
damals waren seine Ansprüche klein:
vier Betten im Zimmer und niemals allein

wenig sollte es nur geben
von so etwas wie von Familienleben
mit Burschen zusammen permanent
zu Haus´ nur jedes zweite Wochenend

Sein Zuhause war Linz: .... gasse sieben
dort bei der ..... straße, am .... hügel drüben
Hier bin ich Zeitzeugin, ich kannte das Haus:
ich ging zur Schule mit Nora, tagein, tagaus

erfuhr von dem äußerst feschen Bruder in Wien
und lernte ihn früh kennen auf Nummer sieben
Was Nora sagte, konnt´ ich nur bestätigen
konnte mich als Zeitzeugin später weiter betätigen

Neunzehndreiundachzig sind wir nach Canada gereist
wo Peter sich – trotz Stress – als sehr sprachgewandt erweist
wir hörten: vor dem Haus befand sich ein Bär
wir ängstigten uns furchtbar, von Minute noch mehr

Auch hatten wir erfahren, je nach Sorte des Bären
sollten auf unterschiedliche Art wir uns wehren
Wenn Grizzly: laut schreien; wenn Braunbär: verstecken
doch wie sollten wir ihn wirkungsvoll verschrecken?

Peters Eloquenz sei Dank: „Go away!“ schrie er laut
Der Bär ist daraufhin sehr schnell abgehaut
aus dem englischsprachigen Teil kam er ja zum Glück
und so kamen wir gesund nach Hause zurück

Es ist gut, mit ihm zu reisen: Wer als Leiter ihn akzeptiert
hat den Vorteil, viel zu erfahren, denn er ist gut informiert
Und er plant schöne Touren, hat stets den Überblick
vom gut geplanten Sightseeing findet er dann auch zurück

Zweiundneunzig zu brasilianischen Klängen
befreiten wir uns von etwaigen Zwängen
lachten und scherzten alle sehr viel
herauskam der Plan: fliegn ma zu zweit nach “Brasil`”

Anno Dreiundneunzig war´s endlich soweit
Peter pur vier Wochen – ´ne eindrucksvolle Zeit
Sao Paulo, Bahia und Rio zum Schluss
Projekte, Polit-Bildung, lange Fahrten im Bus

Ein Detail uns´rer Reise: ganz unverhohlen
Man hat uns unsere Pässe gestohlen
Peter führte Regie, wie wir auf der Polizei
uns aufteilen sollten, so ganz nebenbei:

Peter, ganz Beschützer, ach ja, und ganz Mann
der Portugiesisch ganz großartig sprechen kann
Ich, die junge Deutsche, enttäuscht von den Sitten
vom Überfall am Busbahnhof von räuberischen Dritten

Jedoch lobte ich in höchsten Tönen die "feminine Polizei"
(´ne Frauenpolizei für überfall´ne Frauen, nur so nebenbei).
So kamen alsbald Ersatzdokumente
in unsere sehr erleichterten Hände.

Sehr hilfreich war also Peters Regie
was heißt denn Regie – ich sag´ 'Dramaturgie'!
Beim Karneval in Bahia haben wir uns dann befreit:
haben Nächte durchtanzt – ein wahres Highlight!

Wir reisten nach Israel neunzehnvierundneunzig
mit Anna und Peter – es war schon erstaunlich
wieviele Orte der Peter kannte
und uns als besonders besuchenswert nannte

Von einem religiösen Ort zu dem ander´n
sollten gemeinsam mit Peter wir wandern
„Dort könnte der Prophet soundso, an diesem Stein
dies oder das gesehen haben – zumindest könnt´ es so sein“

Doch die Propheten Isaias
Elias oder Jeremias
sind für uns alle zum Vergessen
denn wir wollen jetzt was essen

Und die Festung von Massada
mitsamt historischem Palaver
ist uns inzwischen ziemlich wurscht
weil wir hamm an Riesen-Durscht

Und auch der See Genezareth
ist alles ja recht schön und nett
das alles im gelobten Land
doch wir woll´n endlich an den Strand!

In Madrid waren wir mit uns´ren Kindern dabei
wir alle gingen spazieren, sehr fröhlich und frei
getroffen haben wir uns von Zeit zu Zeit
und haben uns stets über´s Wiedersehen gefreut

Peter hat alles wieder toll dokumentiert
hat die Stadt und uns oft fotographiert
er reist gern mit Menschen – sehr unkompliziert
mit Jutta ist 2008 er nach Bali abgeschwirrt

Peter hat viel um die Ohren, doch gibt’s einen Termin
dann wird der fixiert, das haut dann auch hin:
entspannend ist es, er nimmt sich genug Zeit
ist´s im Vorfeld organisiert, ist der Raum danach breit

Der Peter ist ein Mensch, der Interesse zeigen kann
auch bei unseren Kindern: dann und wann
hat er oftmals nachgefragt, was sie so bewegt
Wie geht’s Dir da? Was ärgert Dich? – sehr wohlüberlegt.

Siebenundneunzig – nach siebzehn Jahren
haben Anna und Peter schließlich erfahren:
Es ist ausschließlich wunderbar
ist man nur ein Ehepaar

Die Hochzeit war himmlisch, das Fest war groß
wir haben getanzt – es war famos
Ihr sagtet Euch freudig: Wir bleiben uns treu
seit damals ist Eure Küche ganz neu

Zwischen sozialem Gewissen und der Wirtschaft
hat einen spannenden Spagat er geschafft
er fand seinen Platz, wo ihm dies gut gelingt
wo er sich und von beidem eine Menge einbringt

Peter ist gern DJ, Musik liebt er sehr
er singt gern und gut und das wird immer mehr
sein Fixpunkt in der Woche sind die Gesangsstunden
da hat er für sich was sehr Feines gefunden!

Die Anna darf davon profitieren
ein Ständchen tut morgens er ihr oft tirilieren
auch in der Gruppe singt der Peter sehr gern
im Chor mit FreundInnen, klassisch und modern

Viel Platz braucht der Peter für sein Singen
damit er sich gut fühlt beim akustischen Gelingen
die Bühne des Lebens erfüllt er mit Klang
wir hören ihm gern zu über kurz und über lang

Der Peter liebt Tanzen: jede, die ihn kennt
sieht: hier ist er voll in seinem Element
im speziellen liebt Peter sehr stark den Tango
der macht mit der Anna wirklich ihn froh!

Der Peter spielt Flöte, das gefällt uns sehr
ist sprachlich versiert und es wird immer mehr
sein Welthorizont, der ist international
hat Charisma und beeindruckt, das ist ganz normal.

Es war im Jahr zweitausendundacht
haben wir nach Mexiko wir eine Reise gemacht
zehntausend Stufen führten empor
das war schon viel und so sahen wir uns vor.

Doch letztlich waren´s 7000 nur – o, welch ein Glück
so kamen wir rascher dann runter zurück
Die Plätze, die sehenswert sind, Peter kennt sie
und die Anzahl der Stufen, die kümmert ihn nie.

Doch damit ist es noch nicht genug
auch hat er einen asketischen Zug
dann trinkt er viel Tee, fastenkurt konsequent
bis hin zu dem festgesetzten zeitlichen End´.

Weihnachten war einst gemeinsames Ziel
gegessen haben beide wir damals nicht viel
für die Gesundheit war´s gut, wir waren hochmotiviert
was der Peter sich vornimmt, zieht er durch engagiert.

Von Statussymbolen hält er wohl nicht viel
der Peter, der hat seinen eigenen Stil
von seiner Askese ist´s ein Teilaspekt
weil er selbst sich bestimmt, das was ihn bewegt

Rein beruflich gibt es Gemeinsamkeiten
zwischen uns, das ist gar nicht abzustreiten
da gibt es viel Austausch, wenn wir uns sehen
weil ideologisch wir ähnliche Wege gehen.

Der Peter liebt Menschen, ob groß, ob klein
int´ressiert sich für sie, stellt sich auf sie ein
er hört ihnen zu – int´ressiert, was sie denken
ist gerne bereit, ihnen Zeit zu schenken

Fotografieren ist ihm wichtig – und auch das Danach
seine Fotoalben rufen Erinnerungen wach
er klebt die Bilder fein säuberlich ein
die Beschriftungen können oft sehr lustig sein

Dies sind seine Tagebücher: am Wochenende
nimmt Peter die Bücher dann in seine Hände
er blickt auf die Erinnerungen, auf sein Leben
und freut sich dran: was kann es Schön´res geben?

Wo der Peter auch hinreist, lernt er die Küche
nach Brasilien gab´s zahlreiche brasilianische Gerüche
nach Indien hat er dann Currys gekocht
und wir haben begeistert gemischt und gepocht.

Große Kinoschinken liebt er, „Brücken über´n Fluss“
war auf ´ner Dienstreise in den USA für alle ein Muss
zum Drehort ist er gefahren – die Küche nicht zu vergessen
wo Meryl Streep und Clint Eastwood liebend sind gesessen.

Peter kann zornig sein bis dorthin, dass er flucht
wenn er was repariert oder´s zumindest versucht
handwerklich geschickt ist er – doch seine Nerven
die kann er beim Handwerken fluchend hinwerfen.

Der Peter fährt Rad – eine weit´re Leidenschaft
und ein Leidenschaftsprinzip: Er hat gar die Kraft,
bei strömendem Regen, bei Sturm und bei Schnee
all das hält ihn nicht ab, jedes Wetter ist okay.

Zu Annas Sechsunddreißiger gab´s sechsunddreißig Rosen
anno achtundneunzig hat sie dies sehr genossen:
achtzehn waren weiß für die Jahre allein
und die roten sollten für die gemeinsame Zeit sein

In Kroatien sind zweitausendsechs wir gewesen:
auf Brac sind im Winter zusammen wir gesessen
Es kam Silvester, wir sind zum Hafen gegangen
Peter hatte Musik mit – wir hab´n zu tanzen angefangen.

Im Frühling besuchten wir Euch in Martinscica
weil Kroatien so schön ist, wart Ihr beide da.
Am Abend waren wir essen, wir gingen ein Stück
und später in der Dunkelheit wieder zurück.

Eine gänzlich dunkle Straße, der Peter ganz in der Mitte
wenn Autos kamen, sagten wir alle: „Bitte,
Peter, geh zur Seite, mach Deine Fußabdrück´
doch lieber am Straßenrand!“ – er tat es, zum Glück.

Auch das Wandern wär´ des Peters Lust, ja, das Wandern
von einem hohen Berg zu einem andern
es kommt nicht dazu: Anna ist nicht zu bewegen
doch wenn mit and´ren er ginge, wär´ sie auch nicht verlegen!

Der Peter, er feiert stets gern mit uns mit
das freut uns, drum sagen wir´s ihm nun hiermit
bringt sich mit guter Laune beim Feiern gern ein
Gesellschaft, er liebt sie und er ist selten allein

Gruppenbild mit Peter, er liebt die Kamera
steht vor ihr und hinter ihr – mal hier und mal da
hinein blickt er gerne, mal grad und mal schief
mal subjektiv -- dann wieder durchs Objektiv.

Fröhlich sind durch fünfzig Jahre wir nun gereist
durch Peters buntes Leben – doch nun sich erweist:
geflogen ist der Peter schon mehr als genug
und die Frage stellt sich: „Wie groß ist sein Fußabdruck?“

(Plakat mit den Fußabdrücken von allen entrollen)
Wir stehen zu uns´ren, würden niemals abrücken
von unseren farblich sehr schönen Fußabdrücken
rein füßisch bedingt finden wir sie sehr schön
sehr ansprechend auch und optisch angenehm

Lieber Peter, es wird Deinem Abdruck nicht schaden
wenn wir Dich nun zu Deinem Fußabdruck einladen
weil´s schöne, gemeinsame Schritte mit Dir gab
drum woll´n wir sie sehen auf diesem Plakat!

Hoch lebe das Geburtstagskind !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!